Konrad Potthoff
schrieb am 17. August 2026 um 9.24 Uhr
Abschied von Hiltrud
Vor ca. 40 Jahren schrieb ich das Buch „Die endlose Straße - Gespräche über Leben und Sterben“. Über den Kontakt durch den Seelsorger des Elisabethkrankenhauses, Heinrich Para, lernte ich Hiltrud kennen. Sie erzählte mir ihre Geschichte, und das hat mich sehr berührt. Ihre Geschichte nahm ich wortwörtlich in mein Buch hinein, unter den Namen Hiltrud B..
Es wurde eine der anrührenden Erzählungen. Das Buch wurde von ca. 25.000 Menschen gelesen. Und aus vielen Rückmeldungen weiß ich, dass die Geschichte von „Hiltrud B.“ viele Menschen sehr berührt hat. Hiltrud hat darin auch über den Tod nachgedacht. Aber nach dem eigenen schweren Schicksal meisterte sie ihr Leben!
Leider hatten wir später keinen Kontakt, das bereue ich nun.
Aber ich weiß, dass sie vielen Menschen Mut gemacht hat. Und ich finde Trost in der Tatsache, wie erfolgreich sich Hiltruds weiteres Leben gestaltete!
Ich wünsche ihrer Familie, den vielen Freunden, die Kraft die Trauer zu überwinden. Und für das eigene Leben, auch wenn es Schwierigkeiten gibt, durch Hiltruds gelebtes Vorbild einen guten Weg zu finden!
Auch ich werde Hiltrud nicht vergessen.